Aus Kuchenmatsch wird Löffelglück

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Die tollen Fotos und Rezepte, die Mona (@41sommersprossen) in ihrem Gastbeitrag bei der Hamburger Liebe gepostet hat, haben mich inspririert, mich selbst mal am Rhabarbersirup zu versuchen. Besonders gut hat mir – neben Monas tollen Fotos – gefallen, dass man die gekochte Rhabarbermatsche vom Sirup nicht wegschmeißen muss, sondern noch für einen Kuchen verwenden kann.

Also ran an den Rhabarber. Sirupkochen war soweit kein Problem. Und nebenbei habe ich mich an den Kuchenteig gemacht. Nur: Irgendwas ist dabei schief gegangen. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber als ich den abgekühlten Kuchen aufschneiden wollte, war er innen noch flüssig. Keine Ahnung ob der Ofen spinnt, oder ich nicht richtig auf die Uhr geschaut habe. Also erstmal wieder in den Ofen damit. Aber eigentlich war ja schon klar, dass das nichts werden konnte… Am Ende hatte ich klitschigen Kuchen mit einem herrlichen Baiser drauf. Zum Füllen nicht geeignet, aber zum Wegschmeißen auch viel zu schade.

Ich hab mich daher entschieden, den Kuchen einfach in Gläser zu schichten. Dafür hab ich dann auch die Füllung noch etwas abgewandelt: Wir hatten noch einen halben Becher Mascarpone und einen halben Becher Quark im Kühlschrank. Die vermischt mit einem Päckchen Vanillezucher und geschätzt 50 g Zucker. Einen Becher geschlagene Sahne untergerührt. Von der Rhabarbermatsche hab ich nur einen Teil genommen und auch nur eine Handvoll Erdbeeren pürriert und untergemischt und das Ganze ebenfalls mit ein wenig Zucker gesüßt.

Dann alles in Gläser geschichtet, obendrauf ein paar Baiserstückchen, eine Erdbeere fürs Auge und ein paar Gewürzblüten drübergestreut. Glück zum Löffeln! Wie gut, dass noch zwei Gläser im Kühlschrank stehen 🙂

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Waidmanns Glück

Während ich noch auf die Nähmaschine warte, haben der Liebste und ich es endlich geschafft, die Garderobe fertig zu machen. Wurde ja auch langsam mal Zeit! Schließlich sind wir Ende Oktober hier schon eingezogen – und die Idee zur Garderobe tragen wir sogar noch viel, viel länger mit uns herum. Aber dann wurde der Bauch ja immer dicker, das Mupfelchen kam, und es gab ja so viel anderes zu tun…

Aber jetzt endlich können auch wir unsere Jacken an einen Haken hängen!

Garderobe2_kleinAngefangen hatte alles mit einem Flohmarktfund, ergänzt durch ein paar Geweihe, die der Vater der Liebsten noch im Keller hatte. Entstaubt, abgeklebt und golden angesprüht. Und jetzt endlich an die Wand im Flur angebracht, die wir schon vor dem Einzug vorsorglich mit “Fairyland – Tiere im Wald” von Livingwalls tapeziert haben.

GeweiheGarderobe1_klein Da kommt man doch gleich viel lieber nach Hause!